Wann ist Neumond? Der Neumond-Kalender 2026
Wann ist Neumond? Alle Neumond-Termine des Jahres 2026 — genaue Daten, Zeiten in UTC und das Tierkreiszeichen, in das jeder fällt. Berechnet aus echter Astronomie mit den hochpräzisen Ephemeriden, niemals geschätzt.
Sieh, wie dieser Neumond dein Horoskop berührt
Berechne dein Geburtshoroskop, um herauszufinden, in welche deiner Häuser jedes Neumond-Zeichen fällt — aus exakter Astronomie.
Berechne dein Geburtshoroskop — kostenlosKommende Neumonde
| Datum | Uhrzeit | Zeichen |
|---|---|---|
| 10. Okt. 2026 | 15:50 UTC | Waage |
| 9. Nov. 2026 | 07:02 UTC | Skorpion |
| 9. Dez. 2026 | 00:51 UTC | Schütze |
| 7. Jan. 2027 | 20:24 UTC | Steinbock |
| 6. Feb. 2027 | 15:56 UTC | Wassermann |
| 8. März 2027 | 09:29 UTC | Fische |
| 6. Apr. 2027 | 23:51 UTC | Widder |
| 6. Mai 2027 | 10:58 UTC | Stier |
| 4. Juni 2027 | 19:40 UTC | Zwillinge |
| 4. Juli 2027 | 03:02 UTC | Krebs |
| 2. Aug. 2027 | 10:05 UTC | Löwe |
| 31. Aug. 2027 | 17:41 UTC | Jungfrau |
| 30. Sept. 2027 | 02:36 UTC | Waage |
Alle Zeiten in UTC angegeben. Berechnet mit den hochpräzisen Ephemeriden.
Wann ist der nächste Neumond?
Der nächste Neumond ist am 10. Oktober 2026, um 15:50 UTC, wenn der Mond in Waage zwischen Erde und Sonne steht. Ein Neumond tritt in dem Augenblick ein, in dem Mond und Sonne dieselbe ekliptikale Länge teilen — 0 Grad Elongation —, sodass die der Erde zugewandte Seite des Mondes unbeleuchtet ist und der Mond mit der Sonne auf- und untergeht. Das ist der Moment, der hier gezeigt wird, nicht einfach die erste Nacht, in der eine dünne Sichel sichtbar wird.
Da die Ausrichtung ein exaktes astronomisches Ereignis ist, fällt sie auf ein genaues Datum und eine genaue Uhrzeit statt auf einen ganzen Tag. Die Karte oben markiert diesen Moment; der Kalender darunter erstreckt ihn über den Rest von 2026, damit du vorausplanen kannst — Absichten setzen, Projekte beginnen oder einfach wissen, in welchem Zeichen jeder Neumond steht.
Neumondkalender 2026
Die Tabelle listet jeden kommenden Neumond mit genauem Datum, Uhrzeit und Tierkreiszeichen auf. Alle Zeiten sind in UTC (koordinierte Weltzeit) angegeben, du musst sie also in deine eigene Zeitzone umrechnen — ein Neumond, der in UTC spät am Abend erscheint, kann dort, wo du lebst, auf den vorigen oder nächsten Kalendertag fallen.
Jeder Eintrag wird berechnet, nicht kopiert. Sigastra findet jeden Neumond durch Nullstellensuche auf den hochpräzisen Ephemeriden — derselben hochpräzisen Astronomie-Maschine, abgeleitet aus NASA-JPL-Daten, die auch unsere Geburtshoroskope antreibt. Das Tierkreiszeichen des Mondes wird aus seiner wahren ekliptikalen Länge im exakten Moment des Neumonds abgelesen, sodass das Zeichen, das du siehst, die echte Position des Mondes am Himmel ist, auf den Grad genau.
Was ein Neumond bedeutet
Der Neumond eröffnet den Mondzyklus. Da der Mond dunkel und mit der Sonne ausgerichtet ist, wird er traditionell als Neuanfang gelesen — ein Punkt des Beginns statt der Kulmination. Wo der Vollmond die Dinge ans Licht bringt und loslässt, ist der Neumond eine stille, lichtarme Phase, die viele Menschen nutzen, um Absichten zu setzen und die Samen dessen zu pflanzen, was sie im kommenden Monat wachsen lassen wollen.
Jeder Neumond fällt in eines der zwölf Tierkreiszeichen, und Astrologen lesen dieses Zeichen als die Färbung des Beginns: Ein Neumond in einem Feuerzeichen wirkt kühn und initiierend; einer in einem Wasserzeichen wird nach innen gerichtet und emotional; Erdzeichen erden ihn im Praktischen, Luftzeichen im Gedanklichen und Zwischenmenschlichen. Um zu sehen, wie ein bestimmter Neumond gerade dein eigenes Horoskop berührt, hilft es zu wissen, wo dieses Zeichen in deinen Häusern liegt — genau das zeigt ein Geburtshoroskop.
Neumond gegen Vollmond
Ein Neumond und ein Vollmond sind die beiden Hälften desselben Zyklus. Beim Neumond ist der Mond mit der Sonne ausgerichtet (0 Grad) und unsichtbar; beim Vollmond steht er der Sonne genau gegenüber (180 Grad) und ist voll beleuchtet. Etwa zwei Wochen trennen sie, und gemeinsam markieren sie den Beginn und den Höhepunkt jedes synodischen Monats.
Astrologisch tragen die beiden entgegengesetzte Töne. Der Neumond wird mit Beginnen, Absicht und innerer Ausrichtung verbunden; der Vollmond mit Kulmination, Klarheit und Loslassen. Viele Menschen koppeln die beiden — eine Absicht am Neumond pflanzen und sie am darauffolgenden Vollmond überprüfen oder loslassen. Unser Vollmondkalender verfolgt die andere Hälfte dieses Rhythmus.
Was man bei Neumond tun sollte — und was nicht
Die beiden meistgestellten Fragen zu diesem Thema gehören zusammen, und die ehrliche Antwort beginnt mit einer Einschränkung: der Mond verbietet nichts. Was die Tradition beschreibt, ist eine Phase mit einem bestimmten Charakter, und die Empfehlungen folgen aus diesem Charakter statt aus einer Regel.
Der Neumond ist der Punkt, an dem Sonne und Mond im selben Grad stehen. Es ist dunkel, nichts ist zu sehen, und das ist das Bild für alles, was daraus abgeleitet wird: anfangen, ohne dass es schon sichtbar sein muss. Absichten formulieren, säen, ein Vorhaben zum ersten Mal aussprechen — die Tradition legt diese Dinge in die zwei bis drei Tage nach dem exakten Neumond, nicht davor.
Was als ungünstig gilt, folgt derselben Logik: Abschlüsse, Präsentationen, Auftritte, alles, was Sichtbarkeit und Energie in der Spitze verlangt. Nicht weil etwas schiefginge, sondern weil der Zeitpunkt im Zyklus der leiseste ist. Viele Menschen berichten in diesen Tagen von weniger Antrieb — dafür gibt es keine belastbare Studienlage, aber es ist die verbreitetste Beobachtung zu dieser Phase.
Der praktisch nützlichste Umgang ist deshalb kein Verbotskatalog, sondern eine Zuordnung: Neumond für Anfänge, erste Viertel für den ersten Widerstand, Vollmond für Ergebnisse und Sichtbarkeit, letzte Viertel für Aufräumen. Wer nur diese vier Punkte im Kalender hat, hat das Brauchbare an der Mondastrologie beisammen.
Wirkt der Neumond auf den Körper?
Die Frage kommt bei dieser Phase häufiger als bei jeder anderen, und sie verdient eine getrennte Antwort — was gemessen ist, und was Tradition ist.
Gemessen ist der Gezeiteneffekt: Sonne und Mond stehen beim Neumond auf einer Linie, ihre Anziehung addiert sich, und die Springtiden fallen entsprechend stärker aus. Das gilt für Ozeane. Der oft gezogene Schluss auf den Menschen — der Körper bestehe zu siebzig Prozent aus Wasser — hält physikalisch nicht: Gezeiten entstehen aus der DIFFERENZ der Anziehung über eine Distanz, und über die Länge eines Menschen ist diese Differenz verschwindend.
Untersucht wurde vor allem der Schlaf, und dort gibt es Studien mit auffälligen Ergebnissen — allerdings meist um den VOLLMOND und mit widersprüchlicher Replikation. Für den Neumond speziell ist die Datenlage dünn. Wer feststellt, dass er in diesen Nächten anders schläft, hat damit eine Beobachtung, die ernst zu nehmen ist; ein belegter Mechanismus ist es nicht.
Was die Tradition sagt, lässt sich davon sauber trennen: sie liest den Neumond als Tiefpunkt der Energie im Monatszyklus und empfiehlt entsprechend Ruhe statt Leistung. Das ist eine Deutung, keine Messung — und wir sagen das dazu, statt beides zu vermischen.
Neumond und Sonnenfinsternis — wann aus dem einen das andere wird
Zweimal im Jahr ist ein Neumond keine gewöhnliche Konjunktion, sondern eine Sonnenfinsternis. Der Unterschied liegt an einer einzigen Bedingung, und sie ist geometrisch: die Mondbahn ist gegen die Erdbahn um rund fünf Grad geneigt, weshalb der Mond bei den meisten Neumonden über oder unter der Sonne vorbeizieht statt vor ihr.
Nur wenn ein Neumond nahe an einem der beiden Schnittpunkte dieser Bahnen stattfindet — den Mondknoten —, steht er wirklich davor. Diese Fenster wandern langsam durch den Tierkreis und liegen rund alle sechs Monate; deshalb kommen Finsternisse in Saisons zu zweit oder zu dritt statt einzeln.
Astrologisch gilt eine Sonnenfinsternis als deutlich stärkerer Neumond, mit einem Unterschied im Charakter: was an ihr beginnt, gilt als nicht zurücknehmbar. Die Tradition rät bei Finsternissen ausdrücklich davon ab, Dinge zu erzwingen, und empfiehlt, das Ergebnis abzuwarten — anders als beim gewöhnlichen Neumond, der als Zeitpunkt für bewusstes Beginnen gilt.
In welchem Zeichen eine Finsternis steht, sagt die Tabelle oben. In welches Haus sie bei dir fällt, sagt nur deine eigene Karte — und das ist wie überall der Unterschied zwischen einer Nachricht über den Himmel und einer Aussage über dich.
Neumond im eigenen Zeichen — der persönliche Jahresanfang
Einmal im Jahr fällt ein Neumond in dein Sonnenzeichen, und die Tradition liest ihn als den persönlichsten des Jahres: Sonne und Mond treffen sich dort, wo deine Sonne steht. Er liegt immer in den Wochen um deinen Geburtstag herum.
Gedeutet wird er als Neustart auf der Ebene der Identität — nicht als Vorsatz für ein Projekt, sondern als Frage, wer man im kommenden Jahr sein möchte. Das macht ihn zum sinnvolleren Zeitpunkt für einen Jahresanfang als den 1. Januar, jedenfalls für alle, die nicht Steinbock sind.
Der zweite persönliche Termin liegt ein halbes Jahr später: der Neumond im gegenüberliegenden Zeichen. Er betrifft dieselbe Achse von der anderen Seite und wird traditionell als Frage nach dem Gegenüber gelesen — Beziehungen, Zusammenarbeit, das, was man allein nicht klärt.
Welches Zeichen ein Neumond hat, steht in der Tabelle oben. Wann er in deinem eigenen liegt, weißt du damit sofort — und es ist die einzige Angabe dieser Seite, die ohne Geburtszeit persönlich wird.
Der schwarze Mond — wenn ein Monat zwei Neumonde hat
Ein synodischer Monat dauert 29 Tage und rund 12 Stunden, jeder Kalendermonat außer dem Februar ist länger. Fällt ein Neumond auf den ersten oder zweiten Tag, passt ein zweiter ans Monatsende — im Schnitt etwa alle zweieinhalb Jahre.
Dieser zweite heißt umgangssprachlich Schwarzmond oder Black Moon, in Analogie zum Blue Moon beim Vollmond. Wie dort ist der Begriff neueren Datums und stammt nicht aus der Astronomie; er beschreibt eine Eigenschaft unseres Kalenders, nicht des Mondes.
Astrologisch wird ein zweiter Neumond im selben Zeichen gelegentlich als Verstärkung gelesen — dasselbe Thema bekommt einen zweiten Anlauf. Belastbarer ist die schlichte Beobachtung, dass die beiden dann in benachbarten Zeichen stehen und zwei verschiedene Bereiche betreffen.
Der Mondzyklus als Struktur für den Monat
Der praktischste Ertrag dieser Seite ist keine Deutung, sondern eine Einteilung: vier Termine pro Monat, die sich Jahre im Voraus berechnen lassen und die einem Monat eine Form geben.
Neumond — beginnen. Erste Viertel, etwa sieben Tage später — der erste Widerstand, der Punkt, an dem sich zeigt, ob etwas trägt. Vollmond, wieder sieben Tage später — sichtbar werden, abschließen, herausfinden. Letzte Viertel — aufräumen, abgeben, Platz machen für den nächsten Zyklus.
Wer nur diese vier Punkte im Kalender führt, hat den brauchbaren Teil der Mondastrologie beisammen, und zwar unabhängig davon, ob er ihr einen Mechanismus zutraut. Eine Struktur, die einen Monat in vier Abschnitte mit unterschiedlichen Aufgaben teilt, hilft vielen Menschen — und diese hier ist wenigstens astronomisch exakt statt willkürlich.
Wie diese Termine berechnet werden
Ein Neumond ist der Moment, in dem Sonne und Mond dieselbe ekliptikale Länge haben. Dieser Zeitpunkt lässt sich aus Ephemeriden auf die Minute bestimmen, Jahrhunderte im Voraus — die Tabelle oben wird bei jedem Aufruf daraus gerechnet und nicht aus einer Liste übernommen, die veralten könnte.
Angegeben ist zusätzlich das Zeichen, in dem der Neumond steht, weil das die einzige Angabe ist, die den Termin astrologisch einordnet. Alles Weitere — in welches Haus er bei dir fällt — folgt erst aus deiner eigenen Karte.
Das ist der allgemeine Himmel — dein Horoskop ist persönlich
Alles auf dieser Seite gilt für alle gleich: der Himmel ist gemeinsam. Was sich unterscheidet, ist, wo er bei dir landet — in welchem Haus, gegen welchen deiner eigenen Planeten. Das wird nicht geraten, sondern aus Datum, genauer Uhrzeit und Ort deiner Geburt berechnet.
Häufige Fragen zum Neumond
Was sollte man bei Neumond nicht tun?+
Der Mond verbietet nichts. Die Tradition ordnet dem Neumond den leisesten Punkt des Zyklus zu und rät deshalb von Abschlüssen, Auftritten und allem ab, was Energie in der Spitze verlangt — nicht weil etwas schiefginge, sondern weil der Zeitpunkt dafür ungünstig liegt.
Was sollte man bei Neumond tun?+
Anfangen, ohne dass es schon sichtbar sein muss: Absichten formulieren, ein Vorhaben zum ersten Mal aussprechen, säen. Die Tradition legt das in die zwei bis drei Tage NACH dem exakten Neumond, nicht davor.
Wie wirkt sich Neumond auf den Körper aus?+
Gemessen ist der Gezeiteneffekt auf Ozeane, weil sich beim Neumond die Anziehung von Sonne und Mond addiert. Der Schluss auf den Menschen hält physikalisch nicht: Gezeitenkräfte entstehen aus der Differenz über eine Distanz, und über die Länge eines Menschen ist diese verschwindend. Was die Tradition beschreibt — Ruhe statt Leistung — ist eine Deutung, keine Messung.
Wann ist der nächste Neumond?+
Das Datum steht oben auf dieser Seite und in der Tabelle darunter, mit Uhrzeit und Zeichen. Beides wird bei jedem Aufruf aus Ephemeriden gerechnet und nicht aus einer Liste übernommen.
Wann ist der nächste Neumond?+
Der nächste Neumond ist am 10. Oktober 2026 um 15:50 UTC, in Waage. Das ist der genaue Moment, in dem sich der Mond mit der Sonne ausrichtet, berechnet mit den hochpräzisen Ephemeriden.
In welchem Zeichen steht der nächste Neumond?+
Der nächste Neumond fällt in Waage. Das Zeichen wird aus der wahren ekliptikalen Länge des Mondes im präzisen Augenblick des Neumonds abgelesen, sodass es die echte Position des Mondes am Himmel widerspiegelt.
Wofür ist ein Neumond gut?+
Der Neumond eröffnet den Mondzyklus, deshalb wird er traditionell für Neuanfänge genutzt — Absichten setzen, Projekte beginnen und den Monat vorausplanen. Es ist eine lichtarme, nach innen gerichtete Phase statt eines Höhepunkts, was viele Menschen als passend für Reflexion und das Pflanzen von Samen empfinden, weniger für große Starts.
Sind die Zeiten in meiner Zeitzone?+
Nein — jede Uhrzeit auf dieser Seite ist in UTC (koordinierte Weltzeit) angegeben. Du musst sie in deine lokale Zeitzone umrechnen. Da ein Neumond ein einzelner Augenblick ist, kann die Umrechnung ihn je nach deinem Standort auf den vorigen oder nächsten Kalendertag verschieben.