1. Start
  2. /Vollmondkalender 2026
Mondkalender

Vollmond September 2026 — der Vollmondkalender

Vollmond September 2026 — der Vollmondkalender

Finde den nächsten Vollmond und jeden Vollmond des Jahres 2026 — genaue Daten, Zeiten in UTC und das Tierkreiszeichen, in das jeder fällt. Berechnet aus echter Astronomie mit den hochpräzisen Ephemeriden, niemals geschätzt.

Nächster Vollmond
26. September 2026
16:49 UTC·in Widder

Sieh, wie dieser Vollmond dein Horoskop berührt

Berechne dein Geburtshoroskop, um herauszufinden, in welche deiner Häuser jedes Vollmond-Zeichen fällt — aus exakter Astronomie.

Berechne dein Geburtshoroskop — kostenlos

Kommende Vollmonde

DatumUhrzeitZeichen
26. Sept. 202616:49 UTCWidder
26. Okt. 202604:11 UTCStier
24. Nov. 202614:53 UTCZwillinge
24. Dez. 202601:28 UTCKrebs
22. Jan. 202712:17 UTCLöwe
20. Feb. 202723:23 UTCJungfrau
22. März 202710:43 UTCWaage
20. Apr. 202722:27 UTCSkorpion
20. Mai 202710:59 UTCSkorpion
19. Juni 202700:44 UTCSchütze
18. Juli 202715:44 UTCSteinbock
17. Aug. 202707:28 UTCWassermann
15. Sept. 202723:03 UTCFische

Alle Zeiten in UTC angegeben. Berechnet mit den hochpräzisen Ephemeriden.

Wann ist der nächste Vollmond?

Der nächste Vollmond ist am 26. September 2026, um 16:49 UTC, wenn der Mond in Widder seine volle Beleuchtung erreicht. Ein Vollmond tritt in dem Augenblick ein, in dem der Mond der Sonne am Himmel genau gegenübersteht — 180 Grad Elongation —, sodass seine gesamte der Erde zugewandte Seite beleuchtet ist. Das ist der Moment, der hier gezeigt wird, nicht einfach die Nacht, in der er dem Auge rund erscheint.

Da die Ausrichtung ein exaktes astronomisches Ereignis ist, fällt sie auf ein genaues Datum und eine genaue Uhrzeit statt auf einen ganzen Tag. Die Karte oben markiert diesen Moment; der Kalender darunter erstreckt ihn über den Rest von 2026, damit du vorausplanen kannst — Rituale, Loslass-Praktiken oder einfach das Wissen, in welchem Zeichen jeder Vollmond steht.

Vollmondkalender 2026

Die Tabelle listet jeden kommenden Vollmond mit genauem Datum, Uhrzeit und Tierkreiszeichen auf. Alle Zeiten sind in UTC (koordinierte Weltzeit) angegeben, du musst sie also in deine eigene Zeitzone umrechnen — ein Vollmond, der in UTC spät am Abend erscheint, kann dort, wo du lebst, auf den vorigen oder nächsten Kalendertag fallen.

Jeder Eintrag wird berechnet, nicht kopiert. Sigastra findet jeden Vollmond durch Nullstellensuche auf den hochpräzisen Ephemeriden — derselben hochpräzisen Astronomie-Maschine, abgeleitet aus NASA-JPL-Daten, die auch unsere Geburtshoroskope antreibt. Das Tierkreiszeichen des Mondes wird aus seiner wahren ekliptikalen Länge im exakten Moment der Vollbeleuchtung abgelesen, sodass das Zeichen, das du siehst, die echte Position des Mondes am Himmel ist, auf den Grad genau.

Was Vollmond-Zeichen bedeuten

Jeder Vollmond fällt in eines der zwölf Tierkreiszeichen, und Astrologen lesen dieses Zeichen als die Färbung der Lunation. Der Vollmond gilt traditionell als Höhepunkt — ein Punkt der Kulmination, Klarheit und des Loslassens — und das Zeichen färbt das, was ans Licht kommt. Ein Vollmond in einem Feuerzeichen wirkt kühn und ausdrucksstark; einer in einem Wasserzeichen wird emotional und intuitiv; Erdzeichen erden ihn im Praktischen, Luftzeichen im Gedanklichen und Zwischenmenschlichen.

Ein Vollmond steht außerdem dem aktuellen Zeichen der Sonne gegenüber, sodass er oft eine Polarität hervorhebt — Arbeit gegen Zuhause, Selbst gegen Gegenüber, Freiheit gegen Bindung. Um zu sehen, wie ein bestimmter Vollmond gerade dein eigenes Horoskop berührt, hilft es zu wissen, wo dieses Zeichen und sein Gegenüber in deinen Häusern liegen — genau das zeigt ein Geburtshoroskop.

Vollmond-Namen

Viele Vollmonde tragen traditionelle jahreszeitliche Namen, die größtenteils aus der Überlieferung indigener Völker Nordamerikas und alter europäischer Almanache stammen. Der im Januar ist der Wolfsmond, der im Februar der Schneemond, der im März der Wurmmond; dann folgen der Rosa Mond (April), der Blumenmond (Mai), der Erdbeermond (Juni), der Hirschmond (Juli), der Störmond (August), der Ernte- oder Kornmond (September), der Jägermond (Oktober), der Bibermond (November) und der Kalte Mond (Dezember).

Diese Namen folgen der Jahreszeit, in die ein Vollmond fällt, nicht seiner Astrologie — sie sind Folklore, keine Astronomie. Das Tierkreiszeichen im Kalender unten ist die astronomische Position des Mondes; der jahreszeitliche Name ist einfach der Spitzname, den der Vollmond dieses Monats seit Generationen trägt. Ein «Erntemond» und ein «Vollmond in den Fischen» können dasselbe Ereignis aus zwei verschiedenen Traditionen beschreiben.

Welches Sternzeichen den Vollmond am stärksten spürt

Die Frage hat eine präzisere Antwort, als man erwartet — und sie lautet nicht „die Wasserzeichen". Ein Vollmond findet immer in dem Zeichen statt, das der Sonne gegenübersteht: bei Sonne im Löwen steht der Vollmond im Wassermann, bei Sonne im Stier im Skorpion. Am stärksten betroffen sind deshalb die Menschen, deren Sonne, Mond oder Aszendent auf genau dieser Achse liegt.

Das heißt: nicht ein Zeichen spürt Vollmonde generell stärker, sondern jedes Zeichen spürt zwei Vollmonde im Jahr besonders — den in seinem eigenen Zeichen und den im gegenüberliegenden. Wer wissen will, welche das sind, braucht nur die Tabelle oben: dort steht zu jedem Termin das Zeichen.

Die zweite Ebene ist das Haus. Derselbe Vollmond fällt bei zwei Menschen in verschiedene Lebensbereiche — bei dem einen ins Berufshaus, bei der anderen ins Beziehungshaus —, und das entscheidet mehr über die Wirkung als das Zeichen. Häuser brauchen die genaue Geburtszeit, weshalb an dieser Stelle jede allgemeine Aussage endet.

Und die Zuschreibung an die Wasserzeichen? Sie hat einen wahren Kern: der Mond regiert den Krebs, und Wasserzeichen gelten traditionell als durchlässiger für Stimmungen. Als Aussage über den einzelnen Menschen ist sie trotzdem zu grob — ein Steinbock mit Mond im Krebs spürt Vollmonde deutlicher als ein Fisch mit Mond im Steinbock.

Warum manche Monate zwei Vollmonde haben

Ein synodischer Monat — von Vollmond zu Vollmond — dauert 29 Tage, 12 Stunden und rund 44 Minuten. Alle Kalendermonate außer dem Februar sind länger. Fällt ein Vollmond also auf den ersten oder zweiten Tag eines Monats, passt ein zweiter noch ans Ende, und das passiert im Schnitt etwa alle zweieinhalb Jahre.

Der zweite heißt umgangssprachlich Blue Moon, im Deutschen gelegentlich Blauer Mond — mit der Farbe hat das nichts zu tun. Der Ausdruck stammt aus dem Englischen und bezeichnete ursprünglich etwas anderes: den dritten Vollmond in einer Jahreszeit mit vier statt drei. Die heute verbreitete Bedeutung „zweiter Vollmond im Kalendermonat" geht auf einen Übertragungsfehler in einer Zeitschrift von 1946 zurück, der sich durchgesetzt hat.

Astrologisch ist ein zweiter Vollmond im selben Monat kein Sonderereignis, sondern eine Kalendereigenschaft — der Mondzyklus kennt unsere Monatslängen nicht. Interessanter ist der Fall, den dieselbe Rechnung erzeugt: der Februar kann in seltenen Jahren GAR KEINEN Vollmond haben, weil er kürzer ist als ein synodischer Monat. Zuletzt geschah das 2018, davor 1999.

Wer wissen möchte, ob ein bestimmter Monat zwei Vollmonde trägt, findet die Antwort in der Tabelle oben — sie ist aus Ephemeriden gerechnet und nicht aus einer gepflegten Liste, deshalb stimmt sie für jedes Jahr, das sie anzeigt.

Supermond, Blutmond, Mikromond — was die Begriffe bedeuten

Um Vollmonde herum kursieren mehrere Bezeichnungen, von denen nur eine ein astronomischer Fachbegriff ist. Es lohnt, sie auseinanderzuhalten, weil die Erwartungen an sie sehr unterschiedlich berechtigt sind.

SUPERMOND heißt ein Vollmond, der nahe am erdnächsten Punkt der Mondbahn stattfindet. Er erscheint dann rund 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als am erdfernsten Punkt — ein realer Unterschied, der allerdings am Himmel ohne direkten Vergleich kaum auffällt. Der Begriff stammt nicht aus der Astronomie, sondern von einem Astrologen, der ihn 1979 prägte.

BLUTMOND bezeichnet die rötliche Färbung bei einer totalen Mondfinsternis. Sie entsteht, weil das Sonnenlicht durch die Erdatmosphäre gebrochen wird und dabei der blaue Anteil herausgestreut wird — dasselbe Prinzip wie beim roten Sonnenuntergang. Eine Mondfinsternis ist immer ein Vollmond, aber nicht jeder Vollmond ist eine Finsternis: dafür muss er zusätzlich nahe an einem Mondknoten stehen.

MIKROMOND ist das Gegenstück zum Supermond, ein Vollmond nahe dem erdfernsten Punkt. Und die Namen in der Tabelle oben — Erntemond, Wolfsmond, Erdbeermond — stammen aus überlieferten Jahreskalendern und beschreiben die Jahreszeit, in der ein Vollmond fällt, nicht seine Erscheinung.

Der Vollmond im Monatszyklus — was davor und danach passiert

Ein Vollmond ist kein Ereignis, sondern der Höhepunkt eines Bogens, der zwei Wochen vorher begonnen hat. Wer ihn isoliert betrachtet, verliert genau den Teil, der ihn brauchbar macht.

Der Zyklus beginnt beim Neumond, wenn Sonne und Mond im selben Grad stehen: nichts ist sichtbar, und traditionell wird hier begonnen. Etwa sieben Tage später steht die erste Viertel — der erste Widerstand, der Punkt, an dem sich zeigt, ob ein Vorhaben trägt. Weitere sieben Tage später der Vollmond: der Mond steht der Sonne gegenüber, alles ist beleuchtet, und was angelegt wurde, wird sichtbar.

Danach nimmt der Zyklus ab. Die letzte Viertel, wieder sieben Tage später, gilt als Zeit des Aufräumens und Abgebens; die letzten Tage vor dem nächsten Neumond, die sogenannte Balsamische Phase, als die stillste des Monats. Menschen berichten in diesen Tagen häufig von einem Bedürfnis nach Rückzug — auch dafür gibt es keine belastbare Studienlage, aber es ist die verbreitetste Beobachtung zum Zyklus.

Praktisch wird daraus eine Zuordnung, die ohne jeden Glauben funktioniert: Anfänge in die erste Hälfte, Abschlüsse und Sichtbares um den Vollmond, Aufräumen danach. Wer nur vier Termine pro Monat im Kalender braucht, hat sie hier — und sie stehen Jahre im Voraus fest, weil sie aus Ephemeriden folgen.

Vollmond und Schlaf — was die Forschung sagt

Keine Frage zum Mond wird häufiger gestellt, und sie ist eine der wenigen zu diesem Thema, zu denen es tatsächlich Untersuchungen gibt. Die Antwort ist ehrlicherweise gemischt.

Eine vielzitierte Schweizer Studie von 2013 fand bei Probanden im Schlaflabor um den Vollmond herum eine kürzere Tiefschlafphase und eine längere Einschlafdauer — ohne dass die Teilnehmer die Mondphase kannten oder Licht zu sehen war. Spätere und größere Auswertungen konnten diesen Effekt allerdings nicht durchgängig bestätigen, und mehrere Autoren erklären ihn mit statistischen Artefakten kleiner Stichproben.

Was gegen einen direkten Mechanismus spricht: Gravitation scheidet aus, weil Gezeitenkräfte über die Länge eines Menschen verschwindend sind. Licht bleibt die plausibelste Erklärung — ein Vollmond ist die hellste Nachtquelle des Monats, und Menschen haben den größten Teil ihrer Geschichte ohne Vorhänge geschlafen.

Was daraus folgt, ist keine Empfehlung und keine Abwertung. Wer feststellt, dass er um den Vollmond schlechter schläft, macht eine Beobachtung, die ernst zu nehmen ist. Wer daraus eine allgemeine Regel macht, geht über die Datenlage hinaus — und diese Unterscheidung sauber zu halten, ist der einzige Weg, bei diesem Thema glaubwürdig zu bleiben.

Der Vollmond in den zwölf Zeichen

Jeder Vollmond steht in einem anderen Zeichen, und weil er der Sonne immer gegenübersteht, folgt die Reihenfolge dem Jahreslauf: der Vollmond im Frühjahr steht in einem Herbstzeichen, der im Sommer in einem Winterzeichen. Die Tabelle oben nennt zu jedem Termin das Zeichen.

In den Feuerzeichen — Widder, Löwe, Schütze — gilt ein Vollmond als der lauteste: sichtbar, direkt, mit einem Bedürfnis nach Ausdruck. In den Erdzeichen Stier, Jungfrau und Steinbock wird er praktisch gelesen: was fertig ist, wird abgeschlossen, was nicht trägt, fällt auf.

In den Luftzeichen Zwillinge, Waage und Wassermann geht es um das Gesagte — Gespräche, die anstehen, Entscheidungen, die ausgesprochen werden müssen. Und in den Wasserzeichen Krebs, Skorpion und Fische gilt er als der durchlässigste: dort ordnet die Tradition ihm die stärkste emotionale Wirkung zu, und dort ist auch die verbreitetste Erfahrung von unruhigen Nächten angesiedelt.

Zweimal im Jahr fällt ein Vollmond nahe an einen Mondknoten und wird dann zur Mondfinsternis. Sie gilt als deutlich stärker und, anders als ein gewöhnlicher Vollmond, als endgültig in ihren Ergebnissen — die Tradition rät dann ausdrücklich davon ab, etwas zu erzwingen.

Was ein Vollmond in einem bestimmten Zeichen für dich persönlich bedeutet, hängt davon ab, welches Haus deiner Karte dieses Zeichen belegt. Das ist der Punkt, an dem der Kalender oben endet und dein eigenes Horoskop beginnt.

Wie man mit dem Vollmond praktisch arbeitet

Wer aus dem Kalender oben mehr machen will als eine Terminliste, braucht keine Rituale, sondern eine Zuordnung — und die lässt sich in einem Satz zusammenfassen: der Vollmond ist der Zeitpunkt, an dem etwas sichtbar wird, nicht der, an dem es beginnt.

Daraus folgen drei brauchbare Gewohnheiten. Erstens: Präsentationen, Abgaben und Gespräche, in denen etwas herauskommen soll, in die Tage um den Vollmond legen. Die Energie im Zyklus ist dort am höchsten, und was ohnehin ansteht, kommt in diesen Tagen erfahrungsgemäß ohnehin zur Sprache.

Zweitens: Entscheidungen, die auf frischen Emotionen beruhen, um zwei Tage verschieben. Die verbreitetste Beobachtung zum Vollmond ist eine erhöhte Reizbarkeit, und selbst wer ihr keinen astronomischen Mechanismus zutraut, verliert nichts durch zwei Tage Abstand.

Drittens: die Tage nach dem Vollmond zum Abschließen nutzen statt zum Anfangen. Der Zyklus nimmt ab, und die Tradition ordnet dieser Phase Aufräumen, Abgeben und Beenden zu — es ist der Teil des Monats, den die meisten Kalender gar nicht kennen.

Und der ehrliche Rahmen dazu: nichts davon ist gemessen. Es ist eine Struktur, die vier Termine im Monat mit einer Bedeutung belegt — und Strukturen dieser Art helfen vielen Menschen, unabhängig davon, ob der Mond etwas damit zu tun hat.

Warum die Vollmond-Termine bei verschiedenen Quellen abweichen

Wer zwei Kalender vergleicht, findet gelegentlich Termine, die um einen Tag auseinanderliegen — und beide können recht haben.

Der Grund ist die Zeitzone. Der Vollmond ist ein exakter Zeitpunkt: der Moment, in dem Sonne und Mond genau 180 Grad auseinanderstehen. Dieser Zeitpunkt gilt weltweit gleichzeitig, fällt aber je nach Zeitzone auf verschiedene Kalendertage. Ein Vollmond um 00:30 Uhr in Mitteleuropa ist in London noch der Vortag.

Diese Seite rechnet in koordinierter Weltzeit und weist die Uhrzeit aus, damit die Angabe vollständig ist — ein Datum ohne Zeitzone ist bei einem Ereignis, das nachts stattfindet, unvollständig.

Der zweite Grund für Abweichungen sind gerundete Listen. Wer Termine aus einer gepflegten Tabelle übernimmt statt sie zu rechnen, schleppt deren Rundungen mit. Die Tabelle oben wird bei jedem Aufruf aus Ephemeriden gerechnet und kann deshalb nicht veralten.

Vollmond und Neumond im selben Kalender

Diese Seite listet die Vollmonde; die Neumonde stehen auf der Schwesterseite. Beide gehören zusammen, weil sie dieselbe Bewegung von zwei Seiten beschreiben, und für die praktische Nutzung lohnt es, sie nebeneinander zu haben.

Der Abstand zwischen einem Neumond und dem folgenden Vollmond beträgt rund 14 Tage und 18 Stunden — die Hälfte eines synodischen Monats von 29 Tagen und gut 12 Stunden. Wer einen Termin kennt, kennt damit alle anderen des Zyklus näherungsweise.

Astrologisch stehen die beiden für gegensätzliche Aufgaben: der Neumond für Anfänge im Verborgenen, der Vollmond für Ergebnisse im Licht. Zwischen ihnen liegen die beiden Viertelphasen als Prüf- und Aufräumpunkte, und zusammen ergeben die vier die Struktur, die diesem Kalender seinen Nutzen gibt.

Vollmond-Namen und woher sie kommen

Die Namen in der Tabelle — Wolfsmond, Schneemond, Erntemond — stammen aus überlieferten Jahreskalendern, in denen jeder Vollmond nach dem benannt war, was in seiner Zeit im Jahr geschah. Sie beschreiben also die Jahreszeit, nicht das Aussehen des Mondes.

Verbreitet wurden sie im deutschsprachigen Raum über amerikanische Almanache, die ihrerseits Namen indigener Völker Nordamerikas und alte englische Bezeichnungen mischten. Es gibt deshalb keine kanonische Liste: je nach Quelle heißt der Vollmond im Februar Schneemond, Hungermond oder Sturmmond.

Für die Astrologie spielen die Namen keine Rolle — dort zählt das Zeichen, in dem der Vollmond steht, und das steht ebenfalls in der Tabelle. Die Namen sind Kulturgeschichte, und sie sind eine schöne Erinnerung daran, dass Menschen den Mondkalender jahrtausendelang als Arbeitskalender benutzt haben, lange bevor er ein spirituelles Thema wurde.

Der Mond im Alltag — eine nüchterne Einordnung

Zum Abschluss die Frage, die alles darüber zusammenfasst: Wie viel davon sollte man sich zu Herzen nehmen? Eine ehrliche Antwort liegt zwischen den beiden Lagern, die dieses Thema sonst besetzen.

Gegen einen direkten körperlichen Einfluss spricht die Physik: Gezeitenkräfte wirken über Distanzen, und über die Länge eines Menschen ist der Unterschied verschwindend. Für die Beobachtung spricht, dass Menschen den Mondzyklus seit Jahrtausenden als Zeitstruktur nutzen und dass eine Struktur unabhängig von ihrem Mechanismus wirkt.

Der praktische Kompromiss ist deshalb: den Kalender oben als Einteilung benutzen und nicht als Erklärung. Vier Termine im Monat mit unterschiedlichen Aufgaben helfen vielen Menschen beim Planen — und dieser hier hat den Vorteil, exakt und nachrechenbar zu sein statt beliebig gesetzt.

Kurz zusammengefasst

Ein Vollmond ist der Moment, in dem Sonne und Mond einander gegenüberstehen — berechenbar auf die Minute, Jahrhunderte im Voraus, und immer im Zeichen gegenüber der Sonne. Die Tabelle oben nennt Termin, Uhrzeit und Zeichen für jeden kommenden Vollmond, gerechnet aus Ephemeriden statt aus einer Liste.

Das ist der allgemeine Himmel — dein Horoskop ist persönlich

Alles auf dieser Seite gilt für alle gleich: der Himmel ist gemeinsam. Was sich unterscheidet, ist, wo er bei dir landet — in welchem Haus, gegen welchen deiner eigenen Planeten. Das wird nicht geraten, sondern aus Datum, genauer Uhrzeit und Ort deiner Geburt berechnet.

Häufige Fragen zum Vollmond

Welches Sternzeichen spürt den Vollmond am meisten?+

Nicht ein bestimmtes — jedes spürt zwei im Jahr besonders. Ein Vollmond steht immer im Zeichen gegenüber der Sonne, betroffen sind also die Menschen, deren Sonne, Mond oder Aszendent auf genau dieser Achse liegt. Welche Achse ein Termin trifft, steht in der Tabelle oben.

Gibt es Monate mit zwei Vollmonden?+

Ja, im Schnitt etwa alle zweieinhalb Jahre. Ein synodischer Monat dauert 29 Tage und rund 12 Stunden, jeder Kalendermonat außer dem Februar ist länger — fällt ein Vollmond auf den Monatsanfang, passt ein zweiter ans Ende. Der zweite heißt umgangssprachlich Blue Moon.

Was ist ein Supermond?+

Ein Vollmond nahe am erdnächsten Punkt der Mondbahn. Er erscheint rund 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als am erdfernsten Punkt — ein realer Unterschied, der ohne direkten Vergleich am Himmel kaum auffällt. Der Begriff stammt von einem Astrologen aus dem Jahr 1979, nicht aus der Astronomie.

Schläft man bei Vollmond schlechter?+

Eine Schweizer Studie von 2013 fand kürzeren Tiefschlaf um den Vollmond, spätere und größere Auswertungen konnten das nicht durchgängig bestätigen. Gravitation scheidet als Erklärung aus; Licht bleibt die plausibelste. Wer es bei sich beobachtet, hat eine ernstzunehmende Beobachtung — eine allgemeine Regel ist es nicht.

Wann ist der nächste Vollmond?+

Der nächste Vollmond ist am 26. September 2026 um 16:49 UTC, in Widder. Das ist der genaue Moment, in dem der Mond seine volle Beleuchtung erreicht, berechnet mit den hochpräzisen Ephemeriden.

In welchem Zeichen steht der nächste Vollmond?+

Der nächste Vollmond fällt in Widder. Das Zeichen wird aus der wahren ekliptikalen Länge des Mondes im präzisen Augenblick der Vollbeleuchtung abgelesen, sodass es die echte Position des Mondes am Himmel widerspiegelt.

Wie oft gibt es einen Vollmond?+

Etwa alle 29,5 Tage — einen synodischen (Mond-)Monat. Dieser Rhythmus ergibt rund zwölf oder dreizehn Vollmonde pro Jahr, sodass gelegentlich ein einzelner Kalendermonat zwei Vollmonde erlebt, von denen der zweite umgangssprachlich «Blue Moon» genannt wird.

Sind die Zeiten in meiner Zeitzone?+

Nein — jede Uhrzeit auf dieser Seite ist in UTC (koordinierte Weltzeit) angegeben. Du musst sie in deine lokale Zeitzone umrechnen. Da ein Vollmond ein einzelner Augenblick ist, kann die Umrechnung ihn je nach deinem Standort auf den vorigen oder nächsten Kalendertag verschieben.

Mehr entdecken