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Sternzeichen nach Datum

Welches Sternzeichen im August? Alle Daten

Welches Sternzeichen im August? Alle Daten

Gib deinen Geburtstag ein, um dein Sternzeichen in einer Sekunde zu finden, oder überfliege unten die komplette Datumstabelle aller 12 Sternzeichen. Dein Sternzeichen ist ganz einfach das Zeichen, in dem die Sonne an deinem Geburtstag stand.

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Geh über dein Sonnenzeichen hinaus

Dein Sternzeichen ist nur ein Teil. Hol dir deine vollständige Geburtskarte – Sonne, Mond, Aszendent und jeder Planet –, berechnet aus echter Astronomie, kostenlos.

Sternzeichen-Daten (alle 12 Zeichen)

SymbolZeichenDatenElement
♈Widder21. März – 19. AprilFeuer
♉Stier20. April – 20. MaiErde
♊Zwillinge21. Mai – 20. JuniLuft
♋Krebs21. Juni – 22. JuliWasser
♌Löwe23. Juli – 22. Aug.Feuer
♍Jungfrau23. Aug. – 22. Sep.Erde
♎Waage23. Sep. – 22. Okt.Luft
♏Skorpion23. Okt. – 21. Nov.Wasser
♐Schütze22. Nov. – 21. Dez.Feuer
♑Steinbock22. Dez. – 19. Jan.Erde
♒Wassermann20. Jan. – 18. Feb.Luft
♓Fische19. Feb. – 20. MärzWasser

Was ist mein Sternzeichen?

Dein Sternzeichen – auch Sonnenzeichen genannt – ist ganz einfach das Zeichen, durch das die Sonne an deinem Geburtstag zog. Die Sonne wandert im Laufe eines Jahres durch alle zwölf Zeichen und verweilt in jedem etwa einen Monat, sodass allein dein Geburtstag genügt, um dich einem von ihnen zuzuordnen. Nutze den Finder oben auf dieser Seite oder lies dein Datum aus der Tabelle unten ab.

Wenn du zum Beispiel am 4. Juli geboren bist, stand die Sonne im Krebs, also ist dein Sternzeichen Krebs. Am 30. November geboren? Dann stand die Sonne im Schützen. Das ist das Zeichen, für das dein tägliches Horoskop geschrieben wird, und das die meisten Menschen meinen, wenn sie fragen: „Welches Sternzeichen bist du?“

Wie die Sternzeichen-Daten funktionieren

Die Daten stammen aus dem tropischen Tierkreis, der jedes Zeichen an die Jahreszeiten bindet und nicht an die sichtbaren Sternbilder. Das Rad beginnt an der März-Tagundnachtgleiche, wenn die Sonne in den Widder eintritt, und ist in zwölf gleiche Segmente von je 30 Grad geteilt. Weil die Sonne etwas weniger als einen Monat braucht, um jedes Segment zu durchqueren, hat jedes Zeichen ein Anfangs- und ein Enddatum – die Bereiche, die du in der Tabelle siehst.

Die eine Feinheit ist, dass sich diese Grenzen von Jahr zu Jahr um etwa einen Tag verschieben können. Die Tagundnachtgleichen und der Eintritt der Sonne in jedes Zeichen fallen nicht jedes Jahr exakt auf dieselbe Uhrzeit, sodass ein Übergangsdatum wie „22. oder 23. September“ vom jeweiligen Jahr und sogar von der Tageszeit abhängt. Die Tabelle zeigt die üblichen veröffentlichten Daten; für eine eindeutige Antwort, die an deinen genauen Geburtsmoment gebunden ist, berechnet eine Geburtskarte die echte Position der Sonne und beseitigt jeden Zweifel.

Die 12 Sternzeichen und ihre Elemente

Die zwölf Zeichen sind in vier Elemente gruppiert – Feuer, Erde, Luft und Wasser – mit je drei Zeichen. Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze) werden mit Energie und Tatkraft verbunden; Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock) mit Bodenständigkeit und Pragmatismus; Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann) mit Ideen und Kommunikation; und Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische) mit Gefühl und Intuition.

Das Element gibt dir ein schnelles Gespür für das Temperament eines Zeichens, und die Tabelle oben führt es neben jedem Datumsbereich auf. Doch das Element deines Sonnenzeichens ist nur ein Faden: Eine vollständige Karte verwebt die Elemente deines Mondes, deines Aszendenten und jedes Planeten, weshalb zwei Menschen mit demselben Sternzeichen sich so unterschiedlich anfühlen können.

Was, wenn ich an einer Schwelle geboren bin?

Wenn dein Geburtstag genau auf die Grenze zwischen zwei Zeichen fällt – die „Schwelle“ oder Cusp –, können die Datumstabellen nicht immer eine feste Antwort geben, weil der genaue Moment, in dem die Sonne das Zeichen wechselt, je nach Jahr und Zeitzone variiert. Eine Karte des einen Zeichens, mit der Grenze um einen Tag verschoben berechnet, könnte deine Sonne in das Nachbarzeichen setzen.

Astrologisch gibt es kein „halbes“ Zugehören zu zwei Zeichen: In jedem Augenblick steht die Sonne in genau einem Zeichen. Die einzige Möglichkeit, es mit Sicherheit zu wissen, besteht darin, die echte Position der Sonne für dein Geburtsdatum, deine Geburtszeit und deinen Geburtsort zu berechnen. Genau das tut unsere kostenlose Geburtskarte: Sie nimmt das Rätselraten weg und nennt dir dein wahres Sonnenzeichen, zusammen mit deinem Mond, deinem Aszendenten und dem Rest deiner Karte.

Welches Sternzeichen ist welcher Monat?

Die verbreitetste Verwechslung bei diesem Thema ist die Annahme, ein Sternzeichen decke einen Kalendermonat ab. Das tut keines. Jedes Zeichen läuft etwa vom 20. eines Monats bis zum 19. oder 22. des nächsten — die Sonne wechselt in der dritten Monatswoche, nicht am Ersten.

Ein Kalendermonat enthält deshalb IMMER zwei Zeichen. Der August beginnt im Löwen und endet in der Jungfrau; der Mai beginnt im Stier und endet in den Zwillingen. Wer nach „August Sternzeichen" sucht, sucht in Wahrheit nach einem von zwei Zeichen, und welches es ist, entscheidet der Tag.

Der Grund für die Verschiebung ist astronomisch und nicht willkürlich: der Tierkreis ist am Frühlingspunkt geeicht, dem Moment der Tagundnachtgleiche um den 20. März. Von dort ausgehend belegt jedes der zwölf Zeichen dreißig Grad der Sonnenbahn, und die Grenzen fallen entsprechend in die dritte Woche jedes Monats — nicht auf ein Kalenderdatum, das Menschen festgelegt haben.

Dazu kommt eine jährliche Wanderung von bis zu einem Tag. Ein Erdjahr dauert rund 365 Tage und sechs Stunden; diese sechs Stunden verschieben den Zeitpunkt des Zeichenwechsels jedes Jahr weiter, bis der Schalttag sie wieder einsammelt. Für Geburtstage in der Mitte einer Zeichensaison spielt das keine Rolle, für Geburtstage am Rand entscheidet es alles.

Am Rand geboren: was „Schwelle" wirklich heißt

Für Geburtstage direkt an einer Zeichengrenze kursiert der Begriff „auf der Schwelle geboren" — im Englischen cusp. Astrologisch gibt es das nicht. Die Sonne steht zu jedem Zeitpunkt in genau einem Zeichen, auf die Minute bestimmbar; ein Mischzeichen existiert in keinem System.

Was es tatsächlich gibt, ist Unsicherheit über die richtige Zuordnung — und die löst sich mit einer Rechnung für das konkrete Geburtsjahr, nicht mit einer Tabelle. Zwei Menschen, beide am 22. August geboren, können in verschiedenen Jahren verschiedene Sonnenzeichen haben.

Praktisch heißt das: wer am 19., 20., 21., 22. oder 23. eines Monats geboren ist, sollte die Position der Sonne für seinen Tag berechnen lassen. Die Kandidaten liegen dann immer nebeneinander im Tierkreis — Löwe oder Jungfrau, Stier oder Zwillinge — und lesen sich charakterlich deutlich verschieden, weil benachbarte Zeichen verschiedene Elemente und verschiedene Qualitäten haben.

Und ein Trost für alle, die sich in beiden wiederfinden: das ist häufig und hat einen anderen Grund. Die Sonne ist eine von zehn Positionen. Wer sich in seinem Nachbarzeichen erkennt, hat dort oft Merkur oder Venus stehen — beide bleiben nah an der Sonne und können durchaus im Nachbarzeichen liegen, während die Sonne selbst eindeutig ist.

Warum die Daten sich nicht durch die Präzession verschieben

Alle paar Jahre erscheint die Meldung, die Sternzeichen-Daten stimmten nicht mehr — die Sterne hätten sich verschoben, und in Wahrheit sei man ein anderes Zeichen. Die Beobachtung dahinter stimmt, die Schlussfolgerung nicht.

Die Erdachse taumelt langsam wie ein Kreisel, ein voller Umlauf dauert rund 26 000 Jahre. Dadurch wandert der Frühlingspunkt rückwärts durch die STERNBILDER, etwa ein Grad in 72 Jahren. Vor zweitausend Jahren fielen Zeichen und gleichnamige Sternbilder ungefähr zusammen; heute liegt dazwischen fast ein ganzes Zeichen.

Der Punkt, an dem die Meldung kippt: die westliche Astrologie misst keine Sternbilder. Ihre zwölf Zeichen sind gleich große Abschnitte des SONNENJAHRES, gezählt ab dem Frühlingspunkt — und der ist per Definition immer dort, wo er ist. Ein Widder ist jemand, der zu Beginn des Frühlings geboren wurde, nicht jemand, hinter dem eine bestimmte Sterngruppe stand.

Es gibt Systeme, die es anders machen. Die indische Jyotish rechnet siderisch, also an den Sternbildern ausgerichtet, und dort liegen die Zeichen tatsächlich um etwa ein Zeichen versetzt. Beide Systeme sind in sich schlüssig und beantworten verschiedene Fragen — problematisch wird es nur, wenn man Daten aus dem einen mit Deutungen aus dem anderen mischt.

Dieselbe Verwechslung erzeugt auch die Schlagzeile vom „dreizehnten Sternzeichen", dem Schlangenträger. Die Sonne zieht astronomisch tatsächlich durch dieses Sternbild — für die zwölf gleich großen Zeitabschnitte des tropischen Tierkreises ändert das nichts.

Was aus deinem Geburtsdatum sonst noch folgt

Das Sonnenzeichen ist die einzige Angabe, die sich allein aus dem Datum ergibt — und zugleich die gröbste. Aus demselben Datum lassen sich mehrere weitere Positionen ableiten, die deutlich mehr aussagen und keine zusätzliche Angabe brauchen.

Das Mondzeichen zuerst: der Mond wechselt alle zweieinhalb Tage, also steht er an fünf von sechs Geburtstagen den ganzen Tag im selben Zeichen. Für die meisten Menschen ist es aus dem Datum eindeutig bestimmbar, und es beschreibt das Innenleben — was jemand braucht, um sich sicher zu fühlen.

Dann Merkur und Venus: beide bleiben in Sonnennähe, Merkur höchstens 28 Grad entfernt, Venus höchstens 48. Sie stehen deshalb im eigenen Zeichen oder in einem der Nachbarn, und sie erklären häufig genau den Teil, in dem sich jemand im eigenen Sonnenzeichen nicht wiederfindet.

Und die Dekade: jedes Zeichen zerfällt in drei Abschnitte zu je zehn Grad mit einem Nebenherrscher aus dem eigenen Element. Wer am Anfang seines Zeichens geboren ist, entspricht dem Standardprofil am ehesten; wer am Ende geboren ist, trägt eine deutliche Färbung des dritten Elementsgeschwisters.

Was das Datum NICHT liefert, ist der Aszendent und die Häuserverteilung — beide verschieben sich alle zwei Stunden und brauchen Uhrzeit und Geburtsort. Das ist die Grenze zwischen einer Datumsauskunft und einem Horoskop, und sie verläuft genau hier.

Die zwölf Zeichen und ihre Daten im Überblick

Die Tabelle oben nennt die Termine; hier steht, was jeder Zeitraum im Jahreslauf bedeutet — denn die Daten sind keine willkürliche Einteilung, sondern folgen den vier Wendepunkten des Sonnenjahres.

Vier Zeichen beginnen an einem astronomischen Wendepunkt: Widder am Frühlingsanfang, Krebs zur Sommersonnenwende, Waage zur Herbst-Tagundnachtgleiche, Steinbock zur Wintersonnenwende. Das sind die kardinalen Zeichen, und sie eröffnen jeweils eine Jahreszeit.

Vier weitere liegen in der Mitte einer Jahreszeit: Stier, Löwe, Skorpion, Wassermann. Sie sind die fixen Zeichen und halten, was eröffnet wurde — sie fallen in die Wochen, in denen eine Jahreszeit am unverwechselbarsten ist.

Und vier schließen eine Jahreszeit ab und leiten zur nächsten über: Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische. Sie sind die veränderlichen Zeichen, und ihre Daten fallen in die Übergangswochen, in denen das Wetter bereits gemischt ist.

Wer die Daten in dieser Ordnung liest, muss sie nicht auswendig lernen. Jede Jahreszeit hat drei Zeichen in derselben Reihenfolge — eröffnen, halten, auflösen — und die Grenzen liegen immer in der dritten Woche eines Monats.

Warum Geburtsort und Uhrzeit auf dieser Seite nicht vorkommen

Diese Seite beantwortet eine Datumsfrage, und deshalb genügt hier das Datum. Es lohnt aber zu wissen, wo die Grenze dieser Auskunft verläuft, weil sie in Suchergebnissen ständig überschritten wird.

Aus dem Datum allein folgt: das Sonnenzeichen eindeutig (außer an Grenztagen), das Mondzeichen in fünf von sechs Fällen, sowie Merkur und Venus, die nie weit von der Sonne stehen. Das ist bereits mehr, als die meisten Menschen über ihre Karte wissen.

Aus dem Datum folgt NICHT: der Aszendent, das Medium Coeli und die zwölf Häuser. Der Aszendent durchläuft in vierundzwanzig Stunden den gesamten Tierkreis — ein Grad alle vier Minuten —, weshalb er ohne Uhrzeit nicht bestimmbar ist und ohne Geburtsort ebenso wenig: der Horizont, an dem er gemessen wird, ist ortsabhängig.

Praktisch heißt das, dass zwei am selben Tag geborene Menschen dasselbe Sternzeichen und völlig verschiedene Horoskope haben können. Wer über die Datumsauskunft hinaus möchte, braucht deshalb genau zwei zusätzliche Angaben — und beide stehen in Deutschland im beglaubigten Registerauszug des Standesamts am Geburtsort.

Häufige Fehler in Sternzeichen-Tabellen

Tabellen zu diesem Thema kursieren zu Tausenden, und drei Fehler wiederholen sich so verlässlich, dass es sich lohnt, sie zu kennen.

ERSTENS feste Datumsangaben ohne Hinweis auf die jährliche Verschiebung. Eine Tabelle, die den Widder ohne Einschränkung „21. März bis 20. April" nennt, ist für die meisten Menschen richtig und für alle an den Rändern falsch — und sie sagt nicht dazu, dass sie es ist.

ZWEITENS uneinheitliche Grenzen zwischen zwei Zeichen. Man findet Tabellen, in denen der Stier am 20. April beginnt und der Widder am 20. April endet — beide Zeichen beanspruchen denselben Tag. Der Grund ist, dass der Wechsel zu einer Uhrzeit stattfindet und Tabellen nur Tage kennen.

DRITTENS die Vermischung mit dem siderischen Tierkreis. Wer eine Tabelle findet, in der die Zeichen rund drei Wochen später beginnen, hat keine falsche Tabelle vor sich, sondern eine indische — dort wird an den Sternbildern gemessen statt am Frühlingspunkt. Beide Systeme sind in sich stimmig; sie zu mischen ergibt garantiert ein falsches Ergebnis.

Der Ausweg aus allen dreien ist derselbe und kostet ein paar Sekunden: die Position der Sonne für den eigenen Geburtstag rechnen lassen statt sie abzulesen. Ein Rechner kennt das Jahr, die Uhrzeit und das System — eine Tabelle kennt keines davon.

Was ein Sternzeichen über einen Menschen aussagt — und was nicht

Wer nach Sternzeichen-Daten sucht, sucht meistens nach mehr als einem Datum: nach der Frage, was das über jemanden sagt. Es lohnt, die Antwort in zwei Teile zu trennen, weil nur einer davon belastbar ist.

Was ein Sonnenzeichen beschreibt, ist ein Temperament — eine Art, auf Dinge zuzugehen. Es sagt etwas darüber, wie jemand entscheidet, wie er streitet, was ihm leichtfällt und was Mühe kostet. Diese Beschreibungen sind über zweitausend Jahre gewachsen und in sich schlüssig.

Was es NICHT beschreibt, ist Biografie. Kein Sternzeichen bestimmt Beruf, Einkommen, Gesundheit oder Lebensdauer, und jede Aussage, die das behauptet, geht über die Tradition hinaus statt aus ihr hervor. Auch Intelligenz und Ehrlichkeit gehören dazu — beliebte Ranglisten im Netz, für die es keine astrologische Grundlage gibt.

Die entscheidende Einschränkung ist eine Zahl: jedes Sternzeichen teilen rund 650 Millionen Menschen. Jede Aussage, die auf alle davon zutreffen soll, ist entweder trivial oder falsch. Was einen einzelnen Menschen unterscheidet, sind Mond, Aszendent und die Häuserverteilung — und die stehen nicht im Datum.

Das ist auch die ehrliche Antwort auf die Frage, warum sich viele Menschen in ihrem Zeichenprofil nur zur Hälfte wiederfinden. Nicht weil die Beschreibung schlecht wäre, sondern weil sie ein Zwölftel der Karte beschreibt und mit der Sicherheit eines Ganzen gelesen wird.

Sternzeichen und Aszendent — der zweite Zeitpunkt

Es gibt einen zweiten Zeitpunkt, der für die Deutung eines Menschen mindestens so wichtig ist wie das Datum, und er wird auf Datumsseiten fast nie erwähnt: die Uhrzeit.

Der Aszendent ist das Zeichen, das im Moment der Geburt am östlichen Horizont aufging. Er läuft in vierundzwanzig Stunden einmal durch den gesamten Tierkreis, wechselt also etwa alle zwei Stunden — und beschreibt, wie jemand auf andere wirkt, bevor sie ihn kennen.

Praktisch heißt das: zwei Menschen mit demselben Geburtsdatum, geboren im Abstand von wenigen Stunden, teilen das Sonnenzeichen und wirken auf Fremde völlig verschieden. Das ist der häufigste Grund dafür, dass Bekannte einen anders einschätzen, als das eigene Sternzeichenprofil es beschreibt.

Der Aszendent legt außerdem die Häuserverteilung der gesamten Karte fest, also in welchem Lebensbereich jeder Planet landet. Er ist damit die Angabe mit dem größten Hebel — und die einzige, die sich weder aus dem Datum noch aus einer Tabelle ableiten lässt.

Wer beides kennt, Sonnenzeichen und Aszendent, hat den brauchbaren Teil der Astrologie beisammen: das eine beschreibt, worauf man hinauswächst, das andere, wie man ankommt. Beides zusammen erklärt die meisten Fälle, in denen eine Beschreibung nur halb zu passen scheint.

Die Elemente und Qualitäten hinter den Daten

Die Reihenfolge der Zeichen im Kalender ist kein Zufall, und wer das Muster kennt, kann von einem Datum auf die Grundeigenschaften schließen, ohne eine Tabelle zu brauchen.

Die vier ELEMENTE wiederholen sich in fester Folge — Feuer, Erde, Luft, Wasser — und beginnen im Frühjahr von vorn. Widder ist Feuer, Stier Erde, Zwillinge Luft, Krebs Wasser; danach Löwe Feuer, Jungfrau Erde, Waage Luft, Skorpion Wasser; und schließlich Schütze Feuer, Steinbock Erde, Wassermann Luft, Fische Wasser. Jedes vierte Zeichen teilt also ein Element.

Die drei QUALITÄTEN folgen einem eigenen Takt: kardinal, fix, veränderlich, immer in dieser Reihenfolge. Kardinal sind die vier Zeichen, die eine Jahreszeit eröffnen — Widder, Krebs, Waage, Steinbock. Fix sind die vier, die ihre Mitte halten — Stier, Löwe, Skorpion, Wassermann. Veränderlich die vier, die sie abschließen — Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische.

Element und Qualität zusammen bestimmen jedes Zeichen eindeutig, und keine Kombination wiederholt sich: es gibt genau ein kardinales Feuerzeichen (Widder), genau ein fixes Wasserzeichen (Skorpion), genau ein veränderliches Luftzeichen (Zwillinge). Zwölf Zeichen, vier mal drei Kombinationen, ohne Rest.

Praktisch heißt das: aus einem Geburtsdatum folgt nicht nur ein Name, sondern eine Position in zwei Rastern. Wer weiß, dass jemand Ende Januar geboren ist, weiß damit fixe Luft — Wassermann — und hat den Charakter des Zeichens bereits hergeleitet, ohne ihn nachzuschlagen.

Wenn das Datum unsicher ist

Nicht jeder kennt sein Geburtsdatum sicher — bei Adoptionen, bei Geburten ohne Registrierung oder bei abweichenden Kalendersystemen kommt das häufiger vor, als man annimmt. Für die Zuordnung eines Sternzeichens gibt es dann zwei brauchbare Wege.

Der erste ist der amtliche: in Deutschland stellt das Standesamt des Geburtsorts einen beglaubigten Registerauszug aus, in dem Datum und Uhrzeit stehen. Das ist dieselbe Quelle, die man für den Aszendenten ohnehin braucht, und sie ist der zuverlässigste Weg.

Der zweite ist astrologisch und heißt Rektifikation: aus bekannten Lebensereignissen wird rückwärts auf den wahrscheinlichsten Geburtszeitpunkt geschlossen. Das ist aufwendig, es ist nicht exakt, und seriöse Astrologen benennen es als Schätzung — wir nennen es hier der Vollständigkeit halber und empfehlen den ersten Weg.

Für die reine Frage nach dem Sonnenzeichen ist die Sache meist unkritisch: ein Datum, das um ein bis zwei Tage unsicher ist, verändert das Zeichen nur, wenn es zufällig auf eine Grenze fällt — also in etwa einem von fünfzehn Fällen.

Sternzeichen-Daten in anderen Systemen

Die Daten auf dieser Seite gelten für den tropischen Tierkreis, also das im Westen übliche System. Es lohnt zu wissen, dass es nicht das einzige ist — vor allem, weil abweichende Tabellen im Netz sonst wie Fehler aussehen.

Die indische Astrologie, Jyotish, rechnet SIDERISCH: sie misst an den Sternbildern statt am Frühlingspunkt. Weil sich beide durch die Präzession der Erdachse auseinanderbewegt haben, liegen die Zeichen dort um etwa 24 Grad versetzt — für die meisten Menschen bedeutet das ein Zeichen früher. Wer im tropischen System Löwe ist, ist siderisch meist Krebs.

Die chinesische Astrologie arbeitet ganz anders: zwölf Tiere nach dem Mondjahr, nicht nach dem Sonnenmonat. Dein Tier hängt am Geburtsjahr und wechselt einmal jährlich zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar — es hat mit den zwölf Zeichen auf dieser Seite nichts zu tun außer der Zahl.

Alle drei Systeme sind in sich schlüssig und beantworten verschiedene Fragen. Problematisch wird es nur beim Mischen: wer ein siderisches Datum mit einer tropischen Deutung kombiniert, bekommt garantiert ein falsches Ergebnis — und genau das passiert, wenn man Tabellen aus verschiedenen Quellen nebeneinanderlegt, ohne auf das System zu achten.

Diese Seite sagt deshalb an dieser Stelle ausdrücklich, was sie rechnet: tropisch, vom Frühlingspunkt aus, wie es die westliche Tradition seit Ptolemäus tut.

Was du mit deinem Sternzeichen-Datum anfangen kannst

Das Datum ist ein Anfang, und es gibt drei Schritte, die unmittelbar darauf folgen und keine weitere Angabe brauchen.

Erstens das Profil des eigenen Zeichens — Element, Qualität, Herrscher und die klassischen Kombinationen. Zweitens das Profil des GEGENÜBERLIEGENDEN Zeichens, weil dort steht, was einem fehlt, und weil sich das eigene Zeichen daran oft besser erklärt als an sich selbst. Und drittens die Dekade: in welchem Drittel des Zeichens der Geburtstag liegt, was einen Nebenherrscher hinzufügt.

Der vierte Schritt braucht dann die Uhrzeit und ist der größte: Aszendent und Häuser. Damit wird aus einer Auskunft über ein Zwölftel der Menschheit eine Karte, die nur zu einer Person gehört.

Woher die Daten auf dieser Seite stammen

Die Zeiträume oben sind keine übernommene Tabelle, sondern folgen aus der Position der Sonne. Ihr Eintritt in ein Zeichen ist der Moment, in dem sie eine bestimmte ekliptikale Länge erreicht — 0 Grad Widder, 0 Grad Stier und so weiter —, und dieser Moment lässt sich aus Ephemeriden minutengenau bestimmen.

Deshalb stehen hier Näherungen mit „etwa": eine Seite, die für alle Jahre gilt, kann keine tagesgenaue Angabe machen, weil der Zeitpunkt jährlich um bis zu einen Tag wandert. Wer es genau braucht, lässt für sein Geburtsjahr rechnen — das ist der Unterschied zwischen einer Tabelle und einem Rechner.

Die Positionen selbst kommen aus den Ephemeriden der hochpräzisen Ephemeriden, die auf den Daten des Jet Propulsion Laboratory beruhen; die Umrechnung der lokalen Geburtszeit nutzt die historisch korrekten Zeitzonenregeln des Geburtsorts. Beides ist Astronomie und keine Deutung — und diese Trennung halten wir auf jeder Seite durch.

Die zwölf Zeichen und die Jahreszeiten

Wer die Daten oben in eine Ordnung bringen möchte, die man sich merken kann, nimmt die Jahreszeiten: jede besteht aus drei Zeichen, und die drei tun immer dasselbe in derselben Reihenfolge.

Der FRÜHLING beginnt mit dem Widder am 20./21. März und läuft über Stier bis in die Zwillinge — eröffnen, halten, auflösen. Der SOMMER beginnt mit dem Krebs zur Sonnenwende und läuft über Löwe bis zur Jungfrau. Der HERBST beginnt mit der Waage zur Tagundnachtgleiche und läuft über Skorpion bis zum Schützen. Der WINTER beginnt mit dem Steinbock zur Wintersonnenwende und läuft über Wassermann bis zu den Fischen.

Aus dieser Anordnung folgen die Bedeutungen fast von selbst. Der Widder eröffnet den Frühling, wenn nichts da ist außer Antrieb; der Stier hält ihn, wenn alles wächst; die Zwillinge lösen ihn auf, kurz bevor der Sommer beginnt. Dasselbe Muster wiederholt sich viermal.

Und daraus folgt auch die häufigste Korrektur zu diesem Thema: die Zeichen sind an Jahreszeiten geeicht und nicht an Sternbilder. Deshalb verschieben sich ihre Daten nicht mit der Präzession — der Frühlingsanfang bleibt der Frühlingsanfang, ganz gleich, welche Sterne dahinter stehen.

Häufig gesuchte Grenzdaten

Bestimmte Tage tauchen in Suchanfragen immer wieder auf, weil sie in fast jedem Jahr auf einer Zeichengrenze liegen. Für sie gilt ohne Ausnahme: die Tabelle genügt nicht, es braucht die Rechnung für das eigene Jahr.

Das sind der 19. bis 21. Januar (Steinbock/Wassermann), der 18. bis 20. Februar (Wassermann/Fische), der 19. bis 21. März (Fische/Widder), der 19. bis 21. April (Widder/Stier), der 20. bis 22. Mai (Stier/Zwillinge) und der 20. bis 22. Juni (Zwillinge/Krebs).

In der zweiten Jahreshälfte ebenso: der 22. bis 24. Juli (Krebs/Löwe), der 22. bis 24. August (Löwe/Jungfrau), der 22. bis 24. September (Jungfrau/Waage), der 22. bis 24. Oktober (Waage/Skorpion), der 21. bis 23. November (Skorpion/Schütze) und der 21. bis 23. Dezember (Schütze/Steinbock).

Wer an einem dieser Tage geboren ist, hat kein Mischzeichen und keine Sonderstellung — nur eine Frage, die sich mit einer einzigen Berechnung beantworten lässt. Die Sonne stand zu deinem Geburtszeitpunkt in genau einem Zeichen, und welches es war, ist auf die Minute bestimmbar.

Kurz zusammengefasst

Die zwölf Sternzeichen teilen das Sonnenjahr in zwölf gleich große Abschnitte, gemessen ab dem Frühlingspunkt. Jeder dauert rund dreißig Tage, und die Grenzen liegen zwischen dem 19. und dem 23. eines Monats — nie am Ersten, weshalb jeder Kalendermonat zwei Zeichen enthält.

Weil ein Erdjahr rund sechs Stunden länger dauert als 365 Tage, wandern diese Grenzen jährlich um bis zu einen Tag. Für Geburtstage in der Mitte einer Saison ist das ohne Bedeutung; für Geburtstage am Rand entscheidet es das Zeichen, und dann hilft nur die Rechnung für das eigene Jahr.

Und das Sonnenzeichen bleibt ein Zwölftel einer Karte. Mondzeichen, Aszendent und die Häuserverteilung sagen mehr über einen einzelnen Menschen — die ersten beiden lassen sich aus denselben Geburtsdaten berechnen, sobald die Uhrzeit dazukommt.

Sternzeichen-Daten und Geburtstage

Ein praktischer Nebeneffekt dieser Seite: sie beantwortet auch die umgekehrte Frage. Wer wissen möchte, wann jemand mit einem bestimmten Zeichen Geburtstag hat, findet den Zeitraum in der Tabelle — nützlich, wenn man ein Sternzeichen kennt, aber kein Datum.

Dabei gilt dieselbe Unschärfe wie überall: der Zeitraum ist rund dreißig Tage lang, und aus einem Zeichen folgt deshalb kein Datum, sondern ein Monat. Umgekehrt ist die Ableitung eindeutig — aus einem Datum folgt genau ein Zeichen, sofern es nicht auf einer Grenze liegt.

Und ein letzter Hinweis zu Kindern: Eltern, die das Zeichen ihres Kindes nachschlagen, haben Datum UND Uhrzeit vorliegen. Damit ist der Aszendent bestimmbar, und der sagt bei kleinen Kindern erfahrungsgemäß mehr über das aus, was Eltern täglich erleben, als das Sonnenzeichen.

Zwillinge im Kalender: zwei Zeichen pro Monat

Weil die Zeichengrenzen in der dritten Woche liegen, trägt jeder Kalendermonat zwei Zeichen — und für Suchanfragen wie „August Sternzeichen" oder „Mai Sternzeichen" ist genau das die Antwort, die fehlt.

Januar: Steinbock bis etwa zum 19., danach Wassermann. Februar: Wassermann bis etwa zum 18., danach Fische. März: Fische bis etwa zum 20., danach Widder. April: Widder bis etwa zum 19., danach Stier. Mai: Stier bis etwa zum 20., danach Zwillinge. Juni: Zwillinge bis etwa zum 20., danach Krebs.

Juli: Krebs bis etwa zum 22., danach Löwe. August: Löwe bis etwa zum 22., danach Jungfrau. September: Jungfrau bis etwa zum 22., danach Waage. Oktober: Waage bis etwa zum 22., danach Skorpion. November: Skorpion bis etwa zum 21., danach Schütze. Dezember: Schütze bis etwa zum 21., danach Steinbock.

Das ist der allgemeine Himmel — dein Horoskop ist persönlich

Alles auf dieser Seite gilt für alle gleich: der Himmel ist gemeinsam. Was sich unterscheidet, ist, wo er bei dir landet — in welchem Haus, gegen welchen deiner eigenen Planeten. Das wird nicht geraten, sondern aus Datum, genauer Uhrzeit und Ort deiner Geburt berechnet.

Häufige Fragen zu Sternzeichen

Welches Sternzeichen hat man im August?+

Wer bis zum 22. August geboren ist, hat als August-Sternzeichen den Löwen; ab dem 23. August beginnt die Jungfrau. Wie bei jedem Monat liegt die Grenze nicht am Monatsanfang, sondern dort, wo die Sonne das Zeichen wechselt — und sie verschiebt sich je nach Jahr um bis zu einen Tag.

Was ist der 30. August für ein Sternzeichen?+

Jungfrau. Die Löwe-Saison endet etwa am 22. August, danach steht die Sonne in der Jungfrau. Nur für Geburtstage vom 22. bis 24. August lohnt die Rechnung für das eigene Jahr, weil die Grenze dort jährlich um bis zu einen Tag wandert.

Ist August Jungfrau?+

Zur Hälfte. Der August beginnt im Löwen und wechselt etwa am 23. in die Jungfrau — wie jeder Kalendermonat trägt er zwei Zeichen, weil die Sonne in der dritten Monatswoche wechselt und nicht am Ersten.

Was ist typisch für einen Löwe?+

Der Löwe ist das einzige Zeichen, das von der Sonne selbst regiert wird — dem einzigen Körper im Tierkreis, der nie rückläufig wird. Typisch ist deshalb Beständigkeit im Auftreten und ein Bedürfnis nach Zuordnung: es muss erkennbar bleiben, was von ihm stammt.

Verschieben sich die Sternzeichen-Daten?+

Um bis zu einen Tag von Jahr zu Jahr, weil ein Erdjahr rund sechs Stunden länger dauert als 365 Tage. Nicht verschoben haben sie sich durch die Präzession — die betrifft die Sternbilder, und die westliche Astrologie misst Jahreszeiten statt Sterne.

Was ist mein Sternzeichen?+

Dein Sternzeichen ist das Zeichen, in dem die Sonne an deinem Geburtstag stand. Gib deinen Monat und Tag in den Finder oben ein oder schlage dein Datum in der Tabelle aller 12 Zeichen nach – das Zeichen, dessen Bereich deinen Geburtstag enthält, ist dein Sonnenzeichen (Sternzeichen).

Was sind die Sternzeichen-Daten?+

Widder 21. März – 19. April, Stier 20. April – 20. Mai, Zwillinge 21. Mai – 20. Juni, Krebs 21. Juni – 22. Juli, Löwe 23. Juli – 22. August, Jungfrau 23. August – 22. September, Waage 23. September – 22. Oktober, Skorpion 23. Oktober – 21. November, Schütze 22. November – 21. Dezember, Steinbock 22. Dezember – 19. Januar, Wassermann 20. Januar – 18. Februar, Fische 19. Februar – 20. März. Diese Standarddaten können sich je nach Jahr um etwa einen Tag verschieben.

Kann ich zwei Zeichen sein (an der Schwelle geboren)?+

Nein. In jedem gegebenen Moment steht die Sonne in genau einem Zeichen, du hast also ein Sonnenzeichen. Fällt dein Geburtstag auf ein Schwellendatum, können die Tabellen mehrdeutig sein, weil die Sonne jedes Jahr zu einer etwas anderen Zeit das Zeichen wechselt. Eine Geburtskarte berechnet die genaue Position der Sonne und gibt dir eine eindeutige Antwort.

Ist mein Sternzeichen dasselbe wie mein Sonnenzeichen?+

Ja. „Sternzeichen“, „Tierkreiszeichen“ und „Sonnenzeichen“ bezeichnen alle dasselbe – das Zeichen, das die Sonne einnahm, als du geboren wurdest. Dein Mondzeichen und dein Aszendent sind andere Positionen aus derselben Karte, aber dein Sternzeichen ist dein Sonnenzeichen.

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